Sonntag, 26. Oktober 2014

Hummels attackiert Weidenfeller...

Borussia Dortmund versucht, die neuerliche Pleite gegen Hannover 96 zu erklären, wirkt dabei jedoch zunehmend ratlos. Die Qualifikation für die Champions League wird bereits abgehakt, bei zwei Führungsspielern rumort es.



Die Zahlen sind verheerend. Die vierte Niederlage in Folge – das gab es zuletzt vor 14 Jahren. Schon die sechste Pleite in der laufenden Saison - so viel wie keine andere Bundesliga-Mannschaft. Nur zwei Mal ist Borussia Dortmund schlechter in eine Bundesliga-Saison gestartet.

Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten verlor der BVB am Samstagnachmittag gegen Hannover 96 mit 0:1. "Wir haben vier oder fünf Hundertprozentige, aber die Bälle nicht reingeschossen", haderte ein konsterniert wirkender BVB-Coach. "Solche Spiele könnten dazu führen, dass man sagt, es hat alles keinen Sinn mehr. Aber wir werden weiterkämpfen", sagte Jürgen Klopp.

Doch kämpfen allein scheint momentan nicht zu reichen. Spiel um Spiel verliert Dortmund trotz vermeintlicher Überlegenheit. Die Erklärungsversuche zeugen von großer Ratlosigkeit. „Wir waren gegen keine Mannschaft schlechter und verlieren trotzdem ein Spiel nach dem anderen. Das ist nicht zu erklären“, sagte Mats Hummels nach dem Spiel.


Hummels: "Ball war lange in der Luft!"


In der Ursachenfindung beim einzigen Gegentor durch Hiroshi Kiyotakes Freistoß wird Hummels konkreter: „Der Ball ist wirklich sehr lang geflogen. Ich war sehr überrascht, als der ins Tor geflogen ist“, erklärte der Kapitän nach der Partie. Das war eine klare Spitze gegen Torwart Roman Weidenfeller. Zoff unter den Führungsspielern - zerfleischt sich die Borussia jetzt selbst?

Dissonanzen innerhalb des Kaders wollte zumindest Klopp nicht gelten lassen. "Es liegt nicht daran, dass irgendeiner mit irgendwem in der Mannschaft nicht kann. Die gängigen Erklärungen greifen nicht.“

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