Freitag, 29. August 2014

Ablöseverhandlung für Kagawa laufen...

Als am gestrigen Donnerstag Spekulationen aufkamen, dass Borussia Dortmund den früheren Publikumsliebling Shinji Kagawa zurückholen wird, taten dies wohl viele als windiges Gerücht ab. Das Comeback des Japaners wird nun aber konkreter – mit Kagawa soll sich der BVB bereits einig sein.



An Shinji Kagawa erinnert man sich im Signal Iduna Park immer gerne zurück. Der Transfercoup, der für 350.000 Euro von Cerezo Osako in den Ruhrpott wechselte, war maßgeblich an zwei Meistertiteln und dem DFB-Pokalsieg beteiligt. Dass der Japaner 2012 für 16 Millionen in Richtung Manchester United weiterzog, nahm dem Publikumsliebling niemand übel. Bis zum Transferende am kommenden Montag könnte der offensive Mittelfeldspieler nun offenbar den Weg zurück an alte Wirkungsstätte finden.
Nach Informationen der ‚WAZ‘ haben sich die Dortmunder bereits mit Kagawa geeinigt. BVB-Chef Hans-Joachim Watzke soll sich momentan in England befinden, um den Deal einzutüten. Zumindest fehlte der starke Mann der Borussia am gestrigen Donnerstag in Monaco bei der Champions League-Auslosung, eine Veranstaltung, der Watzke normalerweise immer beiwohnte.

Ricken bestätigt Verhandlungen

Bei ‚Sky‘ hat der BVB-Nachwuchskoordinator Lars Ricken die Verhandlungen mit Manchester United indirekt bestätigt. „Das müssen die Herren Watzke, Zorc und Klopp erstmal realisierbar machen und dann schauen wir ob wir ihn wieder im BVB Dress sehen werden“, verriet der frühere Dortmund-Profi. Im Raum steht offenbar ein BVB-Angebot in Höhe von zehn Millionen Euro plus leistungsabhängiger Boni bis zu 2,5 Millionen.
Neven Subotic hat indes ein sehr vielsagendes Bild bei Facebook veröffentlicht, über dessen Bedeutung sich trefflich streiten lässt. Es zeigt ein Gemälde einer Frau, die einen Brief schreibt. Den dazugehörigen Kommentar des Innenverteidigers „Old-school, Plagiarism, no Remorse“ kann man sicher in viele Richtungen deuten. Womöglich will der serbische Nationalspieler aber tatsächlich mitteilen, dass Kagawa es Nuri Sahin gleichtun und ohne Reue (no Remorse) zum BVB zurückkehren wird.
Eine Rückholaktion des japanischen Mittelfeldspielers wäre sicher ein Transfercoup der Borussia, mit dem wohl niemand wirklich gerechnet hat. Fakt ist, Kagawa kann der BVB-Offensive, die sich beim Bundesligaauftakt gegen Bayer Leverkusen (0:2) äußerst harmlos zeigte, nur gut tun.

Donnerstag, 28. August 2014

BVB droht erneut eine Hammergruppe in der CL...

Borussia Dortmunddroht erneut eine Hammergruppe, Meister FC Bayern München bleiben die ganz großen Brocken vorerst erspart. Wenn am Donnerstag (ab 17.45 Uhr) die Créme de la Créme des europäischen Fußballs im Fürstentum Monaco zur Auslosung der acht Champions-League-Gruppen zusammenkommt, muss der BVB wie in den vergangenen Jahren mit anspruchsvollen Aufgaben rechnen. Die Dortmunder haben es bei ihrer vierten Teilnahme nacheinander "nur" in den zweiten Topf geschafft.

Das Erreichen der Königsklasse Einnahmen von gut 20 Millionen Euro sicher. Schließlich kommen neben dem Antrittsgeld von 8,6 Millionen Euro noch Einnahmen aus dem sogenannten Marktpool und dem Ticketverkauf hinzu.


Noch wichtiger ist die regelmäßige Teilnahme an dem Millionen-Wettbewerb für die Dortmunder. Um dem großen Konkurrenten aus München dauerhaft die Stirn bieten und Stars wie Marco Reus langfristig binden zu können, sind sie auf das Geld der Königsklasse angewiesen. "Wir brauchen zehn Jahre Kontinuität in der Champions League, um uns im europäischen Geschäft nachhaltig zu etablieren und allmählich näher an die großen Clubs heranzurücken", sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".


Doch auch in diesem Jahr droht schon der Weg ins Achtelfinale steinig zu werden. Kommt es für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp ganz dick, könnten die Gruppengegner diesmal Titelverteidiger Real Madrid, der FC Liverpool und Frankreichs Vizemeister AS Monaco heißen. In der vergangenen Saison bekam es der BVB mit dem FC Arsenal, SSC Neapel und Olympique Marseille zu tun. In der Saison davor hießen die Gegner Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam.

Dienstag, 26. August 2014

BVB hat drei neue Talente im Visier...

Mit dem schwedischen Sturmjuwel Carlos Strandberg konnte sich Borussia Dortmund nicht einigen. Der 18-Jährige von BK Häcken wird in diesem Jahr wohl nicht mehr in den Ruhrpott wechseln. Dafür hat BVB drei weitere hoffnungsvolle Sturmtalente an der Angel, die den Weg nach Dortmund finden könnten.



Neal Maupay (18/OGC Nizza): Der 18-jährige Franzose ist die erste Alternative zu Carlos Strandberg. Auch wenn der 1,71 Meter große Mittelstürmer nicht so bullig wie der Schwede daherkommt, ist auch Maupay im gegnerischen Strafraum zu Hause. In Frankreich gilt der U21-Nationalspieler (ein Länderspiel) als ausgewiesener Torjäger.
Bereits mit 16 Jahren debütierte der Angreifer von OGC Nizza in der Ligue 1. Gegen Ende der Saison 2012/13 riss sich Maupay dann das Kreuzband und fiel bis Anfang dieses Jahres aus. Mittlerweile hat das Sturmjuwel bereits 38 Pflichtspiele für die Südfranzosen absolviert und sieben Tore erzielt. Der Vertrag von Maupay läuft 2017 aus. Laut ‚France Football‘ ist ein Wechsel in der laufenden Transferperiode zum BVB aber durchaus wahrscheinlich, da sich der Youngster offenbar mit Trainer Claude Puel überworfen hat.


Thalles Lima (19/Vasco da Gama Rio de Janeiro): Weitaus unbekannter als Maupay ist der 19-jährige Lima aus der Millionenmetropole Rio de Janeiro. Der Stürmer debütierte zu Beginn der vergangenen Saison für Vasco da Gama und kommt bislang auf sechs Einsätze in der brasilianischen Série A. Interessant könnten für den BVB vor allem die polyvalenten Einsatzmöglichkeiten des Youngsters sein. Lima kann im Sturmzentrum sowie auf den Flügeln agieren.
Trotz seiner Größe von 1,85 Meter ist Lima überaus wendig und weiß durch eine sehr enge Ballführung zu gefallen. Darüber hinaus ist der Youngster stark als Wandspieler mit dem Rücken zum Tor und schirmt die Bälle mit seinem bulligen Körper gekonnt ab. Laut der brasilianischen Zeitung ‚Globo Esporte‘ ist der BVB von den Qualitäten des kopfballstarken Angreifers längst überzeugt und hat bereits vor der WM beim Klub aus Rio de Janeiro angeklopft. Der Erstligist fordert fünf Millionen Euro Ablöse für das Eigengewächs, das seinen ursprünglich bis 2015 laufenden Vertrag im April bis 2017 ausgedehnt hat.




Eric Kumi (18/Accra Hearts of Oak): Mit Kumi haben die afrikanischen Spielerbeobachter ein unbeschriebenes Blatt ausgegraben. Der 18-Jährige debütierte im vergangenen Jahr für den ghanaischen Hauptstadtklub Hearts of Oak in der dortigen höchsten Spielklasse. Auch wenn es bislang nur zu lediglich elf Einsätzen reichte, empfahl sich der Stürmer dabei für die U20-Nationalmannschaft Ghanas.
Der wuselige 1,74 Meter große Stürmer zeichnet sich durch exzellente Ballbehandlung und eine hohe Grundschnelligkeit aus. Körperlich müsste das 70-Kilo-Leichtgewicht aber noch zulegen, um im deutschen Fußball bestehen zu können. Wie Lima wäre auch Kumi ein absolutes Transferabenteuer, bei dem man nicht abschätzen kann, was am Ende herauskommt. Im Gegensatz zum Brasilianer ist der Ghanaer, dessen Vertrag bei seinem Heimatklub 2016 ausläuft, aber deutlich günstiger zu haben. Laut übereinstimmenden ghanaischen Medienberichten hat der BVB längst Kontakt zu dem Sturmjuwel aufgenommen.