Dienstag, 11. November 2014

Reus gibt Arsenal einen Korb...

Beim 1:0-Sieg des BVB vergangenen Sonntagabend gegen die bis dahin ungeschlagene Borussia aus Mönchengladbach stellte Marco Reus einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis. Der deutsche Nationalspieler ist der Star im Dortmunder Kollektiv. Ein Abgang im Sommer würde die Schwarz-Gelben entsprechend beinhart treffen. Zumindest ein Interessent scheint nun aus dem Rennen.




42,5 Millionen Euro zahlte der FC Arsenal im Sommer an den FC Barcelona. Geld, das sich zu rentieren scheint. Denn im Gegenzug wechselte der Chilene Alexis Sánchez nach London. Bei den ‚Gunners‘ ist der 25-jährige Wirbelwind derzeit der überragende Akteur. Acht Tore erzielte der chilenische Nationalspieler in zehn Partien, dazu zwei in der Königsklasse. Dennoch – ein Alexis Sánchez scheint für Titel nicht zu reichen. Die Qualität im Team von Arsène Wenger ist zu heterogen.

Für wesentlich weniger als 42,5 Millionen würde Arsenal deshalb im Sommer nur zu gern Marco Reus von Borussia Dortmund loseisen. Angesichts der inflationären Marktpreise fast lächerlich anmutende 25 Millionen müssten die Interessenten für den 25-jährigen Superstar des BVB berappen, um ihn im Sommer von den ‚Schwarz-Gelben‘ loszueisen. Das Thema Reus hat sich für Wenger und die ‚Kanoniere‘ aber wohl erledigt, „weil er Titel gewinnen will“, so berichtet die englische ‚Sun‘.

Der letzte Meistertitel der Nordlondoner liegt über zehn Jahre zurück. Immerhin den FA Cup konnte Arsenal vergangene Saison ins Emirates holen. Das reicht dem deutschen Nationalspieler mitnichten. Meisterschaft und Champions League sollten es schon sein, entschließt sich der Offensivstar für einen Abschied aus Dortmund. Beim FC Bayern, der als Favorit auf eine Verpflichtung gilt, stehen die Chancen wesentlich besser. Das letzte Wort in der schleichenden Debatte ist aber längst nicht gesprochen.


Montag, 10. November 2014

Sokratis fällt zweieinhalb Wochen aus...



Glück im Unglück für Borussia Dortmund: Der Vizemeister muss etwa zweieinhalb Wochen auf seinen Abwehrspieler Sokratis verzichten. Der Grieche zog sich beim 1:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach einen unverschobenen, belastungsstabilen Wadenbeinbruch rechts zu. Das teilte BVB-Pressesprecher Sascha Fligge via Twitter mit. Sokratis könne in zweieinhalb Wochen beim Champions-League-Spiel beim FC Arsenal wieder eingesetzt werden.

Beim ersten Bundesliga-Sieg der Schwarz-Gelben seit Mitte September hatte Sokratis in der 82. Minute mit einem Foul an Gladbachs Andre Hahn einen Konter unterbunden.

Der Grieche wurde dabei von Hahns Knie an der eigenen Wade getroffen und musste humpelnd den Platz verlassen.

Kein Sokratis-Einsatz in Paderborn

Die Diagnose eines Wadenbeinbruchs folgte zweieinhalb Stunden nach dem Schlusspfiff - und ließ den BVB kurioserweise trotzdem durchatmen. Sokratis wird wohl nur ein Spiel verpassen, das er ohnehin von der Tribüne verfolgen muss.

Für die Aktion gegen Hahn sah der BVB-Verteidiger die Gelbe Karte - bereits seine fünfte in der laufenden Saison. Damit ist Sokratis für das nächste Spiel beim SC Paderborn am 22. November gesperrt.


Sonntag, 9. November 2014

Kramers Wahnsinns-Eigentor entscheidet das Borussen-Duell...



Dortmund hat das Ruder am Sonntagabend herumgerissen und das Duell der beiden Borussen-Teams mit 1:0 für sich entschieden. Nach einer überragenden ersten Halbzeit, in der der BVB ein Torschuss-Verhältnis von 15:0 gegenüber Mönchengladbach aufwies, aber entweder an der eigenen Abschlussschwäche oder am starken Keeper Sommer scheiterte, fiel der erlösende Treffer durch ein Wahnsinns-Eigentor von Kramer: Der Mittelfeldspieler der Gladbacher wollte den Ball aus 44 Metern zum Torwart zurückspielen, doch er überlupfte Sommer und musste zusehen, wie der Ball ins Netz flog. Dass der Erfolg der Klopp-Elf hochverdient war, war nach diesen 90 Minuten unstrittig. Die Gladbacher kamen erst Mitte der zweiten Halbzeit erstmals nach vorne und konnten in Rückstand liegend die BVB-Abwehr kaum in Gefahr bringen. Mit dem ersten Dreier nach sieben sieglosen Bundesligaspielen in Folge verlassen die Westfalen, die zu Spielbeginn Platz 18 inne hatten, wieder die Abstiegsränge.