Montag, 4. August 2014

MarcoReus: "Ich steige erst dann wieder ein, wenn ich bei 100 Prozent bin."


Nach der schweren Verletzung vor der Weltmeisterschaft befindet sich Dortmunds Superstar Marco Reus wieder auf dem Weg der Besserung. Es ist bereits Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Doch den 25-Jährigen beschäftigen in diesem Sommer neben der bestmöglichen Genesung noch ganz andere Dinge: Im kicker spricht er über den sportlich "traurigsten Sommer" seines Lebens.

Reus wartet damit weiter auf seinen ersten großen Titel. "Für mich ist ein Traum geplatzt. Die ersten Tage waren extrem hart. Doch zum Glück hatte ich meine Familie und viele Freunde um mich herum."

Der DFB hatte ihn zum Finale nach Rio eingeladen, doch Reus lehnte ab. "Ich war damals im Urlaub - und hatte einen Dortmunder Physiotherapeuten dabei", erklärt er. "Ich war voll auf meinen Reha-Plan fokussiert und wollte die Arbeit einfach nicht für drei, vier Tage unterbrechen. Dafür hatte jeder Verständnis."

Bis der gebürtige Dortmunder wieder auf den Rasen zurückkehrt, dauert es noch eine ganze Weile. Dennoch: "Ich bin dem Zeitplan sogar einen Tick voraus. So kann es gerne weitergehen." Von einer übertriebenen Erwartungshaltung im Heilungsprozess hält er nicht viel. "Es bringt nichts, wenn ich mir selber Druck machen würde." Die Frage, ob er sogar schon vor der Länderspielpause, also noch im August, wieder in der Bundesliga auflaufen wird, beantwortet er entsprechend ausweichend: "Ich steige erst dann wieder ein, wenn ich bei 100 Prozent bin."


Samstag, 2. August 2014

Marco Reus: Angespanntes Verhältnis zwischen FCB und BVB...

Spätestens seitdem klar war, dass nach Mario Götze auch Robert Lewandowski zum FC Bayern wechselt, ist das Verhältnis zwischen dem Rekordmeister und dem BVB angespannt. Dass das Thema Marco Reus seit Wochen schwelt, dürfte die Stimmung zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke nicht verbessern.

 

In den zurückliegenden Tagen flogen die Pfeile zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund wieder einmal hin und her. Es ging um eine Äußerung von Karl-Heinz Rummenigge, der bezweifelt hatte, dass es dem BVB gelingen wird, Marco Reus die Ausstiegsklausel abzukaufen. Für festgeschriebene 35 Millionen Euro kann der zurzeit verletzte Nationalspieler nach dieser Saison wechseln. Und dass die Bayern dann mitmischen werden, will Rummenigge nicht ausschließen.

Vielleicht aber doch – selbst wenn der Rekordmeister noch vor Tagen dementierte, dass intern bereits Gespräche über Reus stattgefunden haben. Damals hatte die Münchner Tageszeitung ‚tz‘ berichtet, die Spielweise des technisch so brillanten Offensiv-Allrounders habe das Interesse von Pep Guardiola geweckt.

Fazit: Ob die Bayern in der Personalie Reus angreifen werden, entscheidet sich frühestens im Verlauf der Rückrunde. Bis dahin sind die Aussagen aller Beteiligten nicht mehr als Vorgeplänkel. Klar ist aber: Sollte Matthias Sammer und Co. erneut einen Star der ‚Schwarz-Gelben‘ an die Säbener Straße locken, dürfte das dem Verhältnis der beiden deutschen Spitzenklubs nicht wirklich zuträglich sein.